Sonnmatt - Poesie

Hört ihr Leute, kennt ihr schon
die vegetarische Pension
hoch im schönen Switzerland,
auch in USA bekannt.

In Sonnmatt lebt man wunderschön,
ein hübsches Haus auf Bergeshöhn;
alles ist hier wunderbar:
Blumenpracht und Luft, ganz klar.

Wenn wir wandern zu den Gipfeln
zwischen hohen Tannenwipfeln,
strahlen uns die "Fürsten" an,
der "Speer", der trohnt gleich nebendran.

Kühe sieht man überall,
von der Ferne klingt der Glocken Schall,
doch sonst herrscht hier "ne grosse Ruh",
das Herz geht auf, das Auge zu.

Remo und die Jenny Fischer
führen jetzt das Haus schon sicher;
als Nachfolger der lieben "Alten"
wollen sie das Haus verwalten.

Doch wenn sie mal in Urlaub sind,
kommen Siegi und Marianne geschwind,
um alle Gäste zu bedienen,
fleissig sind sie wie die Bienen.

Rosalie, die gute Tante
ist für alle die bekannte
Helferin in Küch und Haus,
die Freundlichkeit geht ihr nicht aus.

Auch Lore, diese Kräuterfee,
liebt nicht nur guten Kräutertee,
sie kennt auch viele Blumen gut:
von Akelei bis Fingerhut.

Das Essen ist stets frisch und toll:
Obst und Müsli, Schüsseln voll;
frisch geback'nes Vollwertbrot,
Kaffeetrank aus Gerstenschrot.

Gemüsesorten aller Arten,
Salate aus dem eignen Garten,
Schweizer Rösti und die Suppen -
hier die Köche sich entpuppen.

Man hört im Haus Gitarrenspiel,
man spielt Klavier und singt auch viel.
Doch Fernseh', Funk ist nicht begehrt,
denn darauf legt man keinen Wert.

Abends dann zur stillen Stunde
sitzen wir in guter Runde,
bedanken uns und singen gern
ein Loblied unserem Gott, dem Herrn.

Leider müssen wir bald fahren,
doch im Herzen wir bewahren
diese schöne Urlaubszeit
in Sonnmatt, auch wenn's Flocken schneit.

Anneliese und Karl-Franz Mandernach
(Deutschland, Saarland)

PS: Verse auch singbar nach der Melodie:
"Auf der schwäb'schen Eisenbahne"


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